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Schulterinstabilität – Schulterluxation

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Es gibt verschiedene Ursachen für eine Schulterluxation. Diese kann durch einen Unfall ausgelöst werden.  Ohne optimale Behandlung kann in der Folge immer wieder eine Schulterverrenkung auftreten.  Diese  chronische Instabilität kann sehr störend sein und führt zu einer zunehmenden Abnutzung des Gelenkes und frühen Arthrose. Das Ereignis der Schulterluxation  ( Verrenkung ) ist in aller Regel sehr schmerzhaft.  Oftmals muss die Schulter in Narkose wieder reponiert , eingerenkt werden.  Verletzung an der Kugel, die sogenannte Hill-Sachs – Delle und an der Gelenklippe der Schulterpfanne , dem Labrum, die sogenannte  Bankert-Läsion,  sind in aller Regel unausweichlich.  Zusätzlich wird die vordere untere Gelenkkapsel überdehnt und die Haltebänder reißen ein.  Das Risiko einer erneuten Luxation hängt vom Alter des Patienten ab.

Im Gegensatz dazu ist auch die angeborene sogennante habituelle Instabilität  bekannt.  Hierbei liegt entweder eine Schwäche des gesamten Bindegewebes vor . oder eine anlagebedingte Fehlbildung von Schulterpfanne oder Schulterkopf. Bei diesen Patienten kann die Schulter oft willkürlich und völlig schmerzfrei ausgerenkt werden.  Ebenso können diese Patienten die Schulter auch selbst  sehr leicht wieder einrenken.  Patienten mit einer habituellen Schulterinstabilität sollten nur in Ausnahmefällen operiert werden. Ein physiotherapeutisches muskelstabilisierendes Trainingsprogramm ist die Therapie der Wahl.

Diagnostik einer Schulterinstabilität

Neben der körperlichen Untersuchung mit Stabilitätstest ist die Röntgen-  und Ultraschalluntersuchung hilfreich um knöcherne oder Sehnenbegleitverletzungen festzustellen und auszuschließen.  Bei Verdacht auf einen Riß der Gelenklippe, des Labrums ist eine MRT-Untersuchung , ggf. mit Kontrastmittel

erforderlich.

Therapie

Eine erstmalige Luxation kann ohne Operation behandelt werden, wenn sich keine ausgeprägten Verletzungen der Kapsel und Gelenklippe zeigen.  Der Arm wir in einer Orthese für einige Wochen ruhiggestellt  und anschließend mit Krankengymnastik nachbehandelt. Das Risiko einer chronischen Luxation hängt vom Alter und Aktivitätsgrad ab. Bei unter 30 jährigen liegt es bei ca. 70 %. Beim jungen sportlich aktiven Patient sollte daher eine Operation auch nach der ersten Luxation in Erwägung gezogen werden.

Operative Therapie

In den ,eisten Fällen ist eine arthroskopische, minimal-invasive  Therapie  bei Schulterinstabilitäten möglich. Dabei wird die Refixierung der Gelenklippe, Labrum , am Pfannrand  durchgeführt.  Mittels spezieller bioresorbierbarer Anker und Schraube kann eine stabile und schonende Stabilisierung erfolgen.

Nach der Operation erfolgt für ca. 6 Wochen eine Ruhigstellung des betroffenen Armes in einer speziellen Bandage/Orthese.  Schonende Krankengymnastik zur Erhaltung der Beweglichkeit und nach 10 Wochen zunehmen des Krafttraining sind zur vollen Wiederherstellung der Schulterfunktion erforderlich. Nach 6 Monaten kann in aller Regel wieder mit der Sportausübung begonnen werden.

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